Kategorien-Archiv Physik – Aktuelles

VonDavid Spiesser

Kooperation mit der LMU München

Das Luitpold-Gymnasium München nimmt gerne das Angebot der Fakultät für Physik an der LMU München wahr, die Kontakte zwischen Forschung und Schule zu intensivieren. Im vergangenen Schuljahr entstanden daraus in Zusammenarbeit mit Herrn Professor Harald Lesch und Frau Dr. Cecilia Scorza bereits zwei konkrete Projekte für unsere naturwissenschaftlichen achten Klassen:

Die 8c erkundet die Welt der Infrarotstrahlung, von der Fernbedienung über die Gebäudediagnostik bis hin zu astronomischen Anwendungen.

Die 8e beschäftigt sich mit den physikalischen Grundlagen des Klimas, insbesondere auch mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel.

Beide Projekte hat der Elternbeirat großzügig unterstützt. Vielen Dank!

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Infrarotprojekt der Klasse 8c

Die 8c erkundete die Welt der Infrarotstrahlung, von der Fernbedienung über die Gebäudediagnostik bis hin zu astronomischen Anwendungen. Dabei machten die Schülerinnen und Schüler viele spannende Entdeckungen, und auch einige Fotos, von denen sie hier eine kleine Auswahl präsentieren:

Leon wird in völliger Dunkelheit durch Beleuchtung mit Infrarotlicht für eine spezielle Webcam „sichtbar“ (links). Dabei entdecken wir, dass ein Faden, der bei normaler Beleuchtung (rechts) unbemerkt bleibt, das Infrarotlicht stark reflektiert und so hell glänzt (links).

Unter der einen Plane versteckt sich eine Schülerin, unter der anderen liegen nur Schultaschen. Aber unter welcher? Mit einer Kamera, die die langwellige Infrarotstrahlung registriert, erkennt man sie sofort. So kann man auch vermisste Personen finden.

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Virtuelle Realität (VR) am LPG

Neu am Luitpold-Gymnasium: Schülerinnen und Schüler erleben Expeditionen zum Mond, in den Regenwald auf Borneo, in das menschliche Herz, unter die Meeresoberfläche, in die Zeit der amerikanischen Pioniere, an die Schauplätze der Shakespeareschen Dramen, ins alte Rom und an hunderte andere Orte. Sie sehen sich dort selbständig in drei Dimensionen um und erhalten so anschaulichere Eindrücke, als allein durch die Arbeit mit Lehrbuchtexten.

Möglich wird all dies durch die Nutzung von virtueller Realität (VR), für die in diesem Schuljahr am LPG als einer der allerersten Schulen in Bayern die Voraussetzungen geschaffen wurden.

Dies ist ganz im Sinne der Stärkung der digitalen Bildung,einer zentrale Vorgabe des Kultusministeriums für das „neue bayerische Gymnasium“.

Dabei dienen gewöhnliche Smartphones als Anzeigegeräte, die in kostengünstige Viewer („Google Cardboard“) eingelegt werden. Die Daten kommen per WLAN vom Tablet der Lehrkraft, die durch die Expedition führt.

Die Schülerinnen und Schüler sind begeistert:

„Die Expeditionen sind richtig toll! Man sieht da so viel, es ist richtig faszinierend.“ (Mia)

„Die App ist super interessant! Es gab keine Schwierigkeiten und es macht einfach nur Spaß, damit verschiedene Orte zu erleben.“ (Annika)

„Ich finde es gut für den Unterricht, da man sich sonst solche Dinge immer nur vorstellen musste, und jetzt fühlt es sich so an, als wäre man wirklich an dem Ort.“ (Georg)

„Ich finde VR für den Unterricht sinnvoll, da man viele Sachen besonders anschaulich darstellen kann. Außerdem hat man mehr Motivation.“ (Johannes)

Damit auch Schüler ohne eigenes Smartphone gleichberechtigt teilnehmen können, wurden aus Mitteln, die der Förderverein beisteuerte, fünf „Schul-Smartphones“ erworben, die sich bestens bewähren. An dieser Stelle danke ich sehr herzlich dafür!

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Tagesexkursion zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Besuch des Raumfahrtkontrollzentrums GSOC

40 Schülerinnen und Schüler wurden von ihrer jeweiligen Physiklehrkraft als Teilnehmer vorgeschlagen. Dabei sollten nicht die erzielten Noten das Auswahlkriterium sein!

Stattdessen waren gefragt:

  • Besonderes Interesse im Unterricht, eifrige Mitarbeit, gute/ungewöhnliche Fragen
  • Ungewöhnliche physikalische Begabungen, die im regulären Unterricht manchmal nicht ausreichend gefördert werden können
  • Schüler, die sich mit „einfachen“ Antworten nicht zufrieden gaben
  • Schüler, die trotz schlechter Noten ihr Interesse nicht aufgaben
  • Schüler, die sich stark verbessert haben

Sie fuhren am 29. September 2017 zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt nach Oberpfaffenhofen, begleitet von Frau Hofreiter und mir.

Bei diesem Event erlebten die Teilnehmer/-innen dann unter anderem:

  • Experimente im Schülerlabor
  • Einblick in den Betrieb von Satelliten
  • Das Columbus-Modul (europäisches Weltraumlabor an der Raumstation ISS)
  • Leben und Arbeiten von Astronauten
  • Blick in die Kontrollräume

 

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Halbleiterphysik in Jahrgangsstufe 9: Vom Breadboard zum Magischen Lichtgalgen!

Damit auch unter schwierigen Raumbedingungen und in größeren Gruppen Schülerversuche zur Halbleiterphysik möglich sind, habe ich im letzten Schuljahr neuartige Mini-Experimentiersets entworfen!

Unter Anderem: zum Löten eines magischen Lichtgalgens:

Joachim Hofmüller

VonDavid Spiesser

Klimawandel am LPG

Die 8e beschäftigte sich in einem Projekt bei Herrn Hoffmüller mit den physikalischen Grundlagen des Klimas, insbesondere auch mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel. Hier ein paar Eindrücke:

Die Größenordnungen im Sonnensystem wurden erforscht:

Das Aufwindkraftwerk funktioniert! (Und er dreht sich doch):

Joachim Hofmüller

VonDavid Spiesser

Tagesexkursion zum Wissenschaftsfestival “Highlights der Physik“

40 Schülerinnen und Schüler, die sich durch besonderes Interesse und Engagement im Physikunterricht ausgezeichnet haben, wurden von ihrer Physiklehrkraft vorgeschlagen. Wichtig war mir, dass nicht die erzielten Noten das Auswahlkriterium sind!

Sie fuhren am 29. September 2016 nach Ulm, begleitet von Frau Pauli, Herrn Wollers und mir. Die Kosten übernahm die Carl-Zeiss-Stiftung.

Bei diesem Event erlebten die Teilnehmer/-innen dann unter anderem:

  • Schülergerechte Vorträge renommierter Wissenschaftler/-innen zu ihren aktuell spannendsten Forschungsgebieten
  • die Physik-Arena mit großen Live-Experimenten
  • eine interaktive Ausstellung: Experimente zum Selbermachen
  • unterhaltsame Wissenschaftsshows im Freien
  • und zum Schluss: den legendären Vortrag von Prof. Metin Tolan über „Die Star Trek Physik“

Joachim Hofmüller

VonS.Hennekes

Projekt Schaschlikbrücke in Natur und Technik (Physik) mit der Klasse 7d

Projekt Schaschlikbrücke in Natur und Technik (Physik) mit der Klasse 7d

Die Aufgabe bestand darin, unter ausschließlicher Verwendung von Schaschlikspießen und Haushaltsgummis eine Brücke mit minimalem Eigengewicht zu bauen, die eine Distanz von 1 m übbrücke2erbrückt und dabei ein gegebenes Gewichtsstück von 700 g trägt. Die Schüler durften zu zweit eine Brücke bauen – der Bau geschah allerdings nicht während des Physikunterrichts, sondern zu Hause.

Bis zubrücke1m Abgabetermin Mitte Januar waren wirklich alle 21 Brücken gebaut worden. Die Brücken wurden zunächst gewogen und dann mit Gewichtsstücken von 200 g, 500 g und 700 g belastet. Gespannt schauten die Schüler, wie weit die Brücken unter der Last nachgaben. Der Großteil der Brücken war regelkonform gebaut worden und 12 Brücken hielten auch dem Belastungstest mit 700 g stand.

Außerdem gab es einen extra Konstruktionspreis für eine besonders schöne bzw. raffiniert konstruierte Brücke. Hier durften alle Schüler abstimmen.

Dem Großteil der Klasse 7d hat die Brückenkonstruktion Spaß gemacht und ganz umsonst war die Arbeit auch nicht – es gab eine mündliche Note auf die Brücke.

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  1. Preis: Mia B.
  2. Preis: Nick F.und Emil S.
  3. Preis: Anil J.

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  1. Sonderpreis Konstruktion: Michael L.
  2. Sonderpreis Konstruktion: Linus B. und Luca S.

Ulrike Pauli

VonS.Hennekes

Sieger des Wettbewerbs „Die unglaubliche Licht-Maschine“

The_Incredible_Eight_Gruppenfoto Ausschnitt

8 Schülerinnen und Schüler des Luitpold-Gymnasiums haben in zweieinhalb Monaten mit ihrem Lehrer OStR Joachim Hoffmüller eine unglaubliche Kettenreaktions-Maschine (eine sogenannte „Rube-Goldberg-Maschine“) gebaut, selbst professionell gefilmt, und damit unter 800 Teilnehmern den Schulwettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) gewonnen!

Es handelt sich um eine faszinierende „Vampirabwehranlage“.

Die Geschichte: Ein kleines Kind wird von einem Vampir bedroht. Es war aber schlau und hat, bevor es ins Bett ging, eine Vampirabwehranlage gebaut. Vampire fürchten sich vor Licht, und deshalb hat es in die Abwehranlage viele Sachen mit Licht eingebaut. Am Schluss ist der Vampir besiegt.

Sehen Sie sich das Video der Rube-Goldberg-Maschine an:

Das Vampirabwehrteam, „The Incredible Eight“ (Maxi, Alexander, Marlene, Kassidy, Helena S., Helena R., Rebekka und Flora aus der 7b im Schuljahr 2014/15) ging auf Einladung von DPG und DLR auf Deutschlandtour zum Tag der Luft-und Raumfahrt in Köln und zur Show „Highlights der Physik“ nach Jena, wo die Schülerinnen und Schüler jeweils ihren Film vor begeistertem Publikum präsentierten. Ein gesonderter Bericht folgt!

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Vampirabwehrteam auf Deutschlandtournee

Weil wir bei dem Wettbewerb „Die unglaubliche Licht-Maschine“ mit unserer Vampirabwehranlage gewonnen haben, durften wir als Preis im Herbst zusammen mit unserem Lehrer, Herrn Hoffmüller, nach Köln und Jena reisen. Dort haben wir bei zwei großen Veranstaltungen teilgenommen, auf denen wir unseren Film gezeigt und etwas dazu erklärt haben.

Wir sind am Samstagmorgen mit dem Zug nach Köln gefahren. Als wir dort angekommen sind, haben wir zuerst den Kölner Dom besichtigt.

Am nächsten Morgen sind wir nach einem großartigen Frühstücksbuffet auf dem „Tag der Luft- und Raumfahrt“ auf einer Großen Bühne vor vielen Menschen aufgetreten. Dort haben Marlene und Helena R. den Film kommentiert und anschließend wurden allen anderen von dem Moderator einige Fragen gestellt.

Am Montag haben wir uns auf den Weg nach Jena gemacht. Am Bahnhof ist Flora zu uns gestoßen, die leider nach den Sommerferien nach Berlin gezogen ist und von dort dann zu uns gefahren ist. Erst sind wir auf das höchste Hochhaus Jenas, den Jentower, gefahren, von dem man einen gigantischen Ausblick auf die schöne Stadt hatte. Danach haben wir einen Spaziergang durch die Stadt gemacht und Eis gegessen. Am Abend waren wir auf der Eröffnungsshow des Festivals „Highlights der Physik“. Dort wurden viele spannende Experimente gezeigt. Außerdem war dort eine lange Schlange von ca. 100 Leuten, die alle um die restlichen Tickets für die große Show am nächsten Abend kämpften.

Abends war die große Show mit dem berühmten Moderator Ranga Yogeshwar. Schon mittags haben wir uns auf den Weg zum Veranstaltungsort gemacht. Als wir den großen Saal gesehen haben, haben wir gestaunt.