Kategorien-Archiv Physik – Aktuelles

VonDavid Spiesser

Die Schülerinnen und Schüler des P-Seminars „Stratosphärenballon“ freuen sich über die Unterstützung durch die Firma Rießner-Gase

Um einen Ballon an den Rand des Weltalls zu befördern, brauchen wir mehrere Kubikmeter Helium. Dieses Edelgas ist zur Zeit sehr teuer: Einerseits steigt der Bedarf stark an (zum Beispiel bei vielen industriellen Prozessen und für die Kühlung supraleitender Magnete in Kernspintomographen und am Large Hadron Collider), andererseits aber ist der Rohstoff begrenzt. Die Katar-Blockade unterbricht einen wichtigen Transportweg.

Rießner-Gase unterstützt uns durch Lieferung der benötigten Menge zu günstigen Konditionen, und da wir keinen geeigneten Druckminderer besitzen, stellt die Firma uns leihweise diesen kostenlos zur Verfügung. Vielen Dank, Herr Ritzel!

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

P-Seminar „Stratosphärenballon“ im FabLab München

Wer einen Minisatelliten bauen will, muss anspruchsvolle Elektronik entwerfen und realisieren. Dazu muss man löten lernen.

Deshalb verbrachte das P-Seminar „Stratosphärenballon“ den Nachmittag des 3. Dezember 2018 im FabLab München. Das FabLab ist eine offene Hightech-Werkstatt, die vielfältige Möglichkeiten bietet, eigene Projekte zu verwirklichen

Unter der engagierten Anleitung durch Nicol Bobrich-Draxler haben wir alle viel gelernt und viele blinkende und piepsende, mikrocontrollergesteuerte Spielzeuge produziert. Deshalb ist das letzte Bild auch kein GruppenFOTO, sondern ein GruppenVIDEO…

Dieser Workshop war ein Schritt auf dem Weg zu einem Datenlogger, der Sensor- und GPS-Daten während unseres Fluges durch die Stratosphäre aufzeichnen soll.

Joachim Hoffmüller

 

VonDavid Spiesser

Experimente zu „Teilchen in Feldern“ an der LMU

Der Physikkurs 1ph2 hatte am 17. Dezember die Gelegenheit, in kleinen Gruppen Experimente zum Thema „Bewegung geladener Teilchen in elektrischen und magnetischen Feldern“ zusammen mit Studierenden durchzuführen und zu verstehen.

Wir bedanken uns herzlich bei dem engagierten Betreuerteam unter der Leitung von Tobias Schüttler, Lars-Jochen Thoms und Prof. Dr. Raimund Girwidz!

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Physikexkursion zum Wendelstein-Observatorium

Fünfunddreißig physikbegeisterte Schülerinnen und Schüler, die wegen ihres besonderen Engagements im letzten Schuljahr von ihren Physiklehrkräften vorgeschlagen wurden, durften zu Beginn des neuen Schuljahrs das Wendelstein-Observatorium der Universitäts-Sternwarte München besuchen.

Ich freue mich jedes Jahr neu auf unsere Physik-Exkursion, weil hier in einem spannenden, aus dem Alltag herausgehobenen Rahmen Teilnehmer*innen aller Altersstufen miteinander ins Gespräch kommen und das Fach in der Realität aktueller Forschung erleben können.

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Masterclass Teilchenphysik für den Kurs Physik 1ph2

Andrea Matic und Eric Schanet suchen am Large Hadron Collider (LHC) am CERN nach dunkler Materie. Heute (18.12.2018) gab Andrea (Abi 2011 am LPG) mit ihrem Kollegen den Schüler*innen des Kurses 1ph2 im Rahmen einer fünfstündigen Masterclass Einblick in Aufbau und Funktion der komplexesten und größten Experiment-Maschine, die die  Menschheit je realisiert hat: der ATLAS-Detektor, weit größer (und schwerer) als das Hauptgebäude unseres Schulhauses, 100 Meter unter der Erde.

Die Teilnehmer*innen lernten spielerisch die Grundlagen des Standardmodells der Teilchenphysik, staunten über die vielen Superlative und durften schließlich anhand echter experimenteller Daten von Proton-Proton-Kollisionen die Masse des Z-Bosons ermitteln.

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Besuch an der TUM

Am 13. Oktober waren einige Schüler aus dem P-Seminar ‚Stratosphärenballon‘ (Joachim Hoffmüller) an der TUM beim Tag der offenen Tür. Benedikt Soemer und Ferdinand Unterhuber haben Interessantes über den TUM Makerspace und den bei diesem Event durchgeführten Ballonstart mitgebracht.

VonDavid Spiesser

Kooperation mit der LMU München

Das Luitpold-Gymnasium München nimmt gerne das Angebot der Fakultät für Physik an der LMU München wahr, die Kontakte zwischen Forschung und Schule zu intensivieren. Im vergangenen Schuljahr entstanden daraus in Zusammenarbeit mit Herrn Professor Harald Lesch und Frau Dr. Cecilia Scorza bereits zwei konkrete Projekte für unsere naturwissenschaftlichen achten Klassen:

Die 8c erkundet die Welt der Infrarotstrahlung, von der Fernbedienung über die Gebäudediagnostik bis hin zu astronomischen Anwendungen.

Die 8e beschäftigt sich mit den physikalischen Grundlagen des Klimas, insbesondere auch mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel.

Beide Projekte hat der Elternbeirat großzügig unterstützt. Vielen Dank!

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Infrarotprojekt der Klasse 8c

Die 8c erkundete die Welt der Infrarotstrahlung, von der Fernbedienung über die Gebäudediagnostik bis hin zu astronomischen Anwendungen. Dabei machten die Schülerinnen und Schüler viele spannende Entdeckungen, und auch einige Fotos, von denen sie hier eine kleine Auswahl präsentieren:

Leon wird in völliger Dunkelheit durch Beleuchtung mit Infrarotlicht für eine spezielle Webcam „sichtbar“ (links). Dabei entdecken wir, dass ein Faden, der bei normaler Beleuchtung (rechts) unbemerkt bleibt, das Infrarotlicht stark reflektiert und so hell glänzt (links).

Unter der einen Plane versteckt sich eine Schülerin, unter der anderen liegen nur Schultaschen. Aber unter welcher? Mit einer Kamera, die die langwellige Infrarotstrahlung registriert, erkennt man sie sofort. So kann man auch vermisste Personen finden.

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Virtuelle Realität (VR) am LPG

Neu am Luitpold-Gymnasium: Schülerinnen und Schüler erleben Expeditionen zum Mond, in den Regenwald auf Borneo, in das menschliche Herz, unter die Meeresoberfläche, in die Zeit der amerikanischen Pioniere, an die Schauplätze der Shakespeareschen Dramen, ins alte Rom und an hunderte andere Orte. Sie sehen sich dort selbständig in drei Dimensionen um und erhalten so anschaulichere Eindrücke, als allein durch die Arbeit mit Lehrbuchtexten.

Möglich wird all dies durch die Nutzung von virtueller Realität (VR), für die in diesem Schuljahr am LPG als einer der allerersten Schulen in Bayern die Voraussetzungen geschaffen wurden.

Dies ist ganz im Sinne der Stärkung der digitalen Bildung,einer zentrale Vorgabe des Kultusministeriums für das „neue bayerische Gymnasium“.

Dabei dienen gewöhnliche Smartphones als Anzeigegeräte, die in kostengünstige Viewer („Google Cardboard“) eingelegt werden. Die Daten kommen per WLAN vom Tablet der Lehrkraft, die durch die Expedition führt.

Die Schülerinnen und Schüler sind begeistert:

„Die Expeditionen sind richtig toll! Man sieht da so viel, es ist richtig faszinierend.“ (Mia)

„Die App ist super interessant! Es gab keine Schwierigkeiten und es macht einfach nur Spaß, damit verschiedene Orte zu erleben.“ (Annika)

„Ich finde es gut für den Unterricht, da man sich sonst solche Dinge immer nur vorstellen musste, und jetzt fühlt es sich so an, als wäre man wirklich an dem Ort.“ (Georg)

„Ich finde VR für den Unterricht sinnvoll, da man viele Sachen besonders anschaulich darstellen kann. Außerdem hat man mehr Motivation.“ (Johannes)

Damit auch Schüler ohne eigenes Smartphone gleichberechtigt teilnehmen können, wurden aus Mitteln, die der Förderverein beisteuerte, fünf „Schul-Smartphones“ erworben, die sich bestens bewähren.

An dieser Stelle danke ich sehr herzlich dafür!

Joachim Hoffmüller

VonDavid Spiesser

Tagesexkursion zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Besuch des Raumfahrtkontrollzentrums GSOC

40 Schülerinnen und Schüler wurden von ihrer jeweiligen Physiklehrkraft als Teilnehmer vorgeschlagen. Dabei sollten nicht die erzielten Noten das Auswahlkriterium sein!

Stattdessen waren gefragt:

  • Besonderes Interesse im Unterricht, eifrige Mitarbeit, gute/ungewöhnliche Fragen
  • Ungewöhnliche physikalische Begabungen, die im regulären Unterricht manchmal nicht ausreichend gefördert werden können
  • Schüler, die sich mit „einfachen“ Antworten nicht zufrieden gaben
  • Schüler, die trotz schlechter Noten ihr Interesse nicht aufgaben
  • Schüler, die sich stark verbessert haben

Sie fuhren am 29. September 2017 zum Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt nach Oberpfaffenhofen, begleitet von Frau Hofreiter und mir.

Bei diesem Event erlebten die Teilnehmer/-innen dann unter anderem:

  • Experimente im Schülerlabor
  • Einblick in den Betrieb von Satelliten
  • Das Columbus-Modul (europäisches Weltraumlabor an der Raumstation ISS)
  • Leben und Arbeiten von Astronauten
  • Blick in die Kontrollräume

 

Joachim Hoffmüller