Physikunterricht am LPG

Aktuelles

Projekt Schaschlikbrücke in Natur und Technik (Physik) mit der Klasse 7d Projekt Schaschlikbrücke in Natur und Technik (Physik) mit der Klasse 7d
Die Aufgabe bestand darin, unter ausschließlicher Verwendung von Schaschlikspießen und Haushaltsgummis eine Brücke mit minimalem Eigengewicht zu bauen, die eine Distanz von 1 m

Archiv

Unterrichtsbegleitende Materialien

„Eigenes Handeln im Bereich der Naturwissenschaften fördert Kreativität, festigt Selbstvertrauen und lässt Leistung in positivem Licht erscheinen.“ (Fachprofil Physik)

 Entropie

Irreversibilität, Entropie und die Richtung der Zeit: Videoprojekt der Klasse 8c (2007/08), Gewinner des Jugendsoftwarepreises 2009

www.lpg.musin.de/physik/geheimnis-zeit

 2. Keppler

Zweites Keplersches Gesetz – Vollziehe den Beweis Newtons aus „Philosophiae naturalis principia mathematica“ selbst mit dynamischen Arbeitsblättern nach: Unter Wirkung einer beliebigen Zentralkraft überstreicht der Fahrstrahl in gleichen Zeitabschnitten gleiche Flächen. (GeoGebra, ohne Differentialrechnung).

www.lpg.musin.de/physik/flaechensatz

 3. Keppler

Drittes Keplersches Gesetz – Leite die Formel für die Zentripetalkraft mit dynamischen Arbeitsblättern selbst her. Sieh dann, wie uns Newton mit seiner Mondrechnung vom Gravitationgesetz überzeugt und warum dann für alle Planeten des selben Zentralkörpers T2/r3 den gleichen Wert hat:

Unterrichtskonzept mit allen benötigten Dateien

 harmon. Schwingung

Harmonische Schwingung – Leite die Formel für die Schwingungsdauer einer Harmonischen Schwingung mit einem dynamischen Arbeitsblatt selbst her. Keine Kenntnisse aus der Differentialrechnung nötig! (das Unterrichtskonzept mit allen benötigten Dateien; vorläufig als zip-Archiv)

Lernen durch Lehren

„Um mit physikalischem Sachverstand handeln und entscheiden zu können, sollen die Schüler Arbeitshaltungen und Einstellungen wie Durchhaltevermögen, Flexibilität, Offenheit für Neues, kritische Urteilsfähigkeit und die Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung anstreben.“

(Fachprofil Physik)

Schüler experimentieren

„Zur Förderung grundlegender Fertigkeiten und der Kreativität sollen die Schüler in allen Jahrgangsstufen regelmäßig selbst Experimente durchführen.“ (Fachprofil Physik)

Schüler experimentieren
Am Ende des Themas „Elektrik als Grundlage moderner Technik“ (Jgst. 9) steht eine Abschlussaufgabe.

Heimexperimente

„Viele Kinder und Jugendliche interessieren sich für Naturerscheinungen und deren Erklärungen. Eine der wichtigsten Aufgaben des Physikunterrichts ist es daher, die Freude an Naturphänomenen und die Neugier auf deren Erklärungen aufzugreifen und in ein dauerhaftes Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen weiterzuentwickeln. Dabei sollen die Interessensbereiche von Jungen und Mädchen gleichermaßen berücksichtigt werden.“ (Fachprofil Physik)

Seminararbeiten

„Weitere Fertigkeiten und Fähigkeiten, die sie im Physikunterricht einüben können, sind sorgfältiges Beobachten, selbständiges Forschen und Experimentieren sowie der sichere Umgang mit Informationen.“ (Fachprofil Physik)

Ziele und Inhalte des Phsyikunterrichts

Die nachstehend angeführten Lernziele beschreiben wichtige Kenntnisse und Kompetenzen, die im Physikunterricht angestrebt werden. Die Schüler sollen

  • verstehen, was Physik ist (Rolle innerhalb der Naturwissenschaften und der Technik, Bedeutung über Fachgrenzen hinaus, kulturelle Verwurzelung, fachsystematische Einteilung)
  • typische Methoden der Physik und Vorgehensweisen zur Erkenntnisgewinnung kennen (Modellbildung, Gültigkeitsbereich von Modellen, experimentelle Überprüfung, geschichtliche Entwicklung physikalischer Vorstellungen)
  • die Bedeutung physikalischer Grundprinzipien einsehen (z. B. Erhaltungssätze oder Wechselwirkungsprinzip)
  • Sicherheit im selbständigen physikalischen Experimentieren haben (Planen und Durchführen von Experimenten, Aus- und Bewerten der Ergebnisse, Formulieren physikalischer Gesetze)
  • typische Ansätze zur Lösung physikalischer Probleme auf Beispiele anwenden können (induktive und deduktive Zugänge)
  • eigene Vorstellungen zu Fragen aus der Natur und der Technik entwickeln können (kreative Ansätze, Diskursfähigkeit, Teilnahme an Wettbewerben)
  • den Umgang mit Wissen und Information beherrschen (Notwendigkeit und Methodik des lebenslangen Lernens, Beschaffung und Qualitätsabschätzung sowie Weiterverarbeitung von Information, Präsentation eigener Ergebnisse, Umgang mit Medien, Nutzung des Computers)
  • die Bedeutung der Physik für die persönliche Entwicklung erkennen (Zusammenhänge mit der eigenen Lebenswelt, Entwickeln von Handlungsprinzipien, Übernahme von Arbeitsmethoden, Grundlage für gesellschaftliche Entscheidungen)

    Darüber hinaus sollen Schüler durch den Physikunterricht der Oberstufe

    • in höherem Maße mathematische Formulierungen physikalischer Aussagen nutzen und verstärkt deduktive Elemente zur Erkenntnisgewinnung einsetzen können
    • befähigt werden, selbständig Standard- und Simulationssoftware zu verwenden, um physikalische Einsichten zu vertiefen und komplizierte Sachverhalte zu veranschaulichen
    • angeleitet werden, eigenverantwortlich und selbständig Themen zu bearbeiten und die Ergebnisse zu präsentieren (z. B. im Rahmen von Praktika oder Projekten sowie in Seminaren)“

    (Fachprofil Physik)

    Lehrplan Physik

    In der Physik werden Naturphänomene sowie Aufbau und Eigenschaften der Materie und des Universums modellhaft beschrieben.

    Das Wechselspiel von Modellbildung und experimentellen Untersuchungen ist kennzeichnend für die physikalische Forschung.

    Ihre Methoden der wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung sind beispielhaft für die anderen Naturwissenschaften.

    Eigenes Handeln im Bereich der Naturwissenschaften fördert Kreativität, festigt Selbstvertrauen und lässt Leistung in positivem Licht erscheinen.

    Fachschaft Physik

    Fachbetreuer:

    OStR Joachim Hoffmüller

    Seminarleiter:

    StD Bernd Halla

    Fachschaft:

    StD Norbert Forster
    StD Bernd Halla
    StDin Maria Luise Rzepka
    OStR Christian Rieß
    StR Joachim Hoffmüller
    StR Dominik Wollers

    W- und P-Seminare

    Die in der Physik selbstverständliche internationale Zusammenarbeit von Wissenschaftlern dient den Jugendlichen als Vorbild für effektive und fruchtbare Teamarbeit. Selbständiges und zielgerichtetes, auf Kreativität setzendes Experimentieren in Gruppen steigert nicht nur ihren Lernerfolg in Bezug auf den nachhaltigen Zuwachs an Wissen, Erkenntnis und Erfahrung, sondern schult auch positives Sozialverhalten sowie Team- und Kommunikationsfähigkeit.“ (Fachprofil Physik)

    Am Luitpold-Gymnasium finden folgende Seminare im Fach Physik statt:

    Wissenschaftspropädeutisches Seminer (W-Seminar)

    • Biophysik (Hoffmüller, 2012/13)

    Projekt-Seminar zur Studien- und Berufsorientierung (P-Seminar)

    • „Physik und Archäologie“ (Hoffmüller, 2013/14)
    • Täuschungen (Halla, 2012/13)

    Verwendete Schulbücher

    Physikbuch

    8. Jahrgangsstufe: Impulse Physik 8, Klett Verlag; Galileo 8, Oldenbourg Schulbuch­verlag

    9. Jahrgangsstufe: Fokus Physik 9, Cornelsen Verlag

    10. Jahrgangsstufe: Fokus Physik 10, Cornelsen Verlag

    11. Jahrgangsstufe: Metzler Physik Bayern 11, Schroedel Verlag

Bedenkenswertes

„There is always an easy solution to every human problem—neat, plausible, and wrong.“ H. L. Mencken, “The Divine Afflatus,” originally published in the New York Evening Mail, November 16, 1917

Konfuzius gab einem Fürsten auf die Frage, was der Meister erwarte, wenn jemand die Regierung ausübe, folgende Antwort:
„Sicherlich die Richtigstellung der Begriffe. Wenn die Begriffe nicht richtig sind, so stimmen die Worte nicht, stimmen die Worte nicht, so kommen die Werke nicht zustande; kommen die Werke nicht zustande, so gedeihen weder Moral noch Kunst; gedeihen aber Moral und Kunst nicht, so treffen die Strafen nicht; treffen die Strafen nicht, so weiß das Volk nicht, wohin Hand und Fuß setzen. Darum sorge der Edle, dass er seine Begriffe unter allen Umständen zu Worte bringen kann und seine Worte unter allen Umständen zu Taten machen kann. Der Edle duldet nicht, dass in seinen Worten irgend etwas in Unordnung ist. Das ist es, worauf alles ankommt.“

Konfuzius, Lun Yü (3,13)

Friedrich Schiller über Form und Inhalt, Geschmack und Verstand

Wenn er (der Geschmack) das letztere tut – wenn er sein Gesetz, welches kein anderes ist, als der Einbildungskraft gefällig zu sein und in der Betrachtung zu vergnügen, zum obersten erhebt – wenn er dieses Gesetz nicht bloß auf die Behandlung, sondern auch auf die Sache anwendet und nach Maßgabe desselben die Materialien nicht bloß ordnet, sondern wählt, so überschreitet er nicht nur, sondern veruntreut seinen Auftrag und verfälscht das Objekt, das er uns treu überliefern sollte. Nach dem, was die Dinge sind, wird jetzt nicht mehr gefragt, sondern wie sie sich am besten den Sinnen empfehlen. Die strenge Konsequenz der Gedanken, welche bloß hätte verborgen werden sollen, wird als eine lästige Fessel weggeworfen; die Vollkommenheit wird der Annehmlichkeit, die Wahrheit der Teile der Schönheit des Ganzen, das innere Wesen dem äußern Eindruck aufgeopfert. Wo aber der Inhalt sich nach der Form richten muss, da ist gar kein Inhalt; die Darstellung ist leer, und anstatt sein Wissen vermehrt zu haben, hat man bloß ein unterhaltendes Spiel getrieben.
Schriftsteller, welche mehr Witz als Verstand und mehr Geschmack als Wissenschaft besitzen, machen sich dieser Betrügerei nur allzu oft schuldig, und Leser, die mehr zu empfinden als zu denken gewohnt sind, zeigen sich nur zu bereitwillig, sie zu verzeihen. Überhaupt ist es bedenklich, dem Geschmack seine völlige Ausbildung zu geben, ehe man den Verstand als reine Denkkraft geübt und den Kopf mit Begriffen bereichert hat. Denn da der Geschmack nur immer auf die Behandlung und nicht auf die Sache sieht, so verliert sich da, wo er der alleinige Richter ist, aller Sachunterschied der Dinge. Man wird gleichgültig gegen die Realität und setzt endlich allen Wert in die Form und in die Erscheinung.

Friedrich Schiller, Über die notwendigen Grenzen beim Gebrauch schöner Formen

„A science is any discipline in which the fool of his generation can go beyond the point reached by the genius of the last generation.“ Max Gluckman, Politics, Law and Ritual in Tribal Society

„When it was suggested to Pasteur that many of his great achievements depended on luck, he replied — I’m sure with more than a little irritation — ‚In the field of observation in science, fortune only favours the prepared mind.‘ It is not by chance that it is always the great scientists who have the luck.“ Lewis Wolpert, The Unnatural Nature of Science. Why Science does not make (common) sense

„Too often we give our children answers to remember rather than problems to solve.“ Roger Lewin

„Ach der? Der ist Poet geworden. Für die Mathematik hatte er zu wenig Phantasie.“ David Hilbert

Der gesunde Menschenverstand ist die Summe aller Vorurteile, die sich bis zum 18. Lebensjahr im Bewusstsein festgesetzt haben.  (Albert Einstein)

„Der Hauptunterschied zwischen etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte,
und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, dass sich bei allem,
was unmöglich kaputtgehen kann, falls es doch kaputtgeht, normalerweise heraus-
stellt, dass es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.“
Douglas Adams, Mostly Harmless

„Wenn du kritisiert wirst, dann musst du irgend etwas richtig machen.
Denn man greift nur denjenigen an, der den Ball hat.“ – Bruce Lee

„Wenn das Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten,
dann wären wir so dumm, dass wir es nicht verstehen würden.“
Jostein Gaarder

„Ich habe gehört, ihr wollt nichts lernen“ Bertolt Brecht